Der Naturschutz liegt uns sehr am Herzen.
Im Winter dient der Tunnel als Rückzugsort für Fledermäuse und darf daher vom 01. Oktober bis zum 31. März nicht begangen werden.
Führungen für Firmen und private Gäste auf Anfrage (info@gensbergtunnel.de)
Weitere Führungen in Planung
Parken: Parkplätze stehen bei der Fa. Arnold zur Verfügung:
Highlights:
Gerne per Mail anfragen/anmelden: info@gensbergtunnel.de
Vielen Dank für euer Verständnis und Interesse!
* Auf eigene Gefahr – Führung für Freunde & Interessenten. Auf festes Schuhwerk und Kopfschutz achten. *
Der Gensbergtunnel bei Weilburg wurde für die Weiltalbahn zwischen Weilburg und Laubuseschbach
errichtet.
Die 15,3 km lange eingleisige Nebenstrecke zweigte südlich von Weilburg von der
Lahntalbahn ab, überquerte die Weilstraße auf einer Brücke, von der heute nur noch die Rampen
und Auflager stehen, und
führte im Gensbergtunnel durch den Bergrücken.
Im Weiltal kam die Strecke wieder zu Tage und führte die Weil entlang über
Weilmünster bis Laubuseschbach im Taunus.
Seit 1909 existierte ein Anschluss an die Strecke von Weilmünster nach
Grävenwiesbach. Die Teilstrecke Weilburg – Weilmünster wurde am 1.11.1890 eröffnet, die
Fortsetzung bis
Laubuseschbach am 15.5.1892.
Der Personenverkehr auf der Strecke Weilburg – Grävenwiesbach wurde am 27.9.1969 eingestellt,
vereinzelter Güterverkehr zwischen Weilburg und Weilmünster fand bis 1988 statt. Um 1990 wurden
die Gleise entfernt.
Der Gensbergtunnel durch den Gänsberg
Der Name „Gensbergtunnel“ weicht von der ursprünglichen Bezeichnung des Berges „Gänsberg“ ab,
was vermutlich auf historische Übermittlungs- und Schreibfehler zurückzuführen ist.
Über viele Generationen hinweg wurden Ortsnamen mündlich weitergegeben und unterschiedlich dokumentiert,
wodurch sich Schreibweisen verändern konnten. Da die Bezeichnung „Gensbergtunnel“ bereits in amtlichen Unterlagen,
bei der Bahn sowie in den ursprünglichen Bauplänen fest verankert ist, wurde entschieden,
diese gewachsene und offiziell verwendete Schreibweise beizubehalten.
Mitten in Weilburg liegt ein vergessener Rohdiamant der Industriekultur – der Gensbergtunnel. Wir möchten diesen einzigartigen Ort wieder zum Leben erwecken und zu einem Erlebnisort für Geschichte, Natur und Bewegung machen. Besucher sollen den Tunnel sicher zu Fuß oder mit dem Rad entdecken und dabei einen direkten Bezug zur regionalen Eisenbahngeschichte erleben.
Gleichzeitig bietet das Projekt die Chance, den Tourismus im Weiltal zu fördern, indem der Tunnel in bestehende Rad- und Wanderwege eingebunden wird. Durch die Gründung des „Gensbergtunnel e.V.“ wollen wir Menschen zusammenbringen, die gemeinsam dieses kulturelle Erbe erhalten, restaurieren und für die Öffentlichkeit zugänglich machen.
Unser Ziel ist ein Ort, der Vergangenheit, Naturerlebnis und aktive Freizeitgestaltung verbindet – ein lebendiger Treffpunkt für Einheimische und Besucher, der die Region nachhaltig belebt.
Durch Gründung des „Gensbergtunnel e.V.“ wollen wir motivierte Menschen zusammenbringen und jedem die Möglichkeit geben Teil dieses gemeinnützigen Projekts zu werden.
Mit dem Willen der Behörden und jedes Einzelnen, sowie Förderungen kann der „Lost-Place“ gerettet und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.
Ausbaustufe 1:
Ausbaustufe 2:
An oberster Stelle steht der Naturschutz.
Bereits zum Projektstart wurde Kontakt zur Naturschutzbehörde aufgenommen und um Zusammenarbeit
gebeten.
Die Verwilderung des Tunnel-Areals und der daraus resultierende versteckte Lost-Place, bot Vandalismus, Graffiti und Umweltverschmutzung die besten Chancen.
Randalierer fühlten sich „nicht gesehen“ und sprühten im Tunnel Aerosole (Graffiti), zündeten Feuerwerkskörper und qualmten den Tunnel regelmäßig mit Lagerfeuer aus.
Damit ist nun Schluss! Der Tunnel soll zukünftig rege und friedlich frequentiert sein, Freigeschnitten, gesäubert und Videoüberwacht ist er schon heute!
Durch die Ehrenamtliche Rettung des Tunnels hoffen wir weiterhin vandalismusfrei, sauber und Umweltbewusst das Industriekulturdenkmal, sowie jegliche Vegetation erhalten zu können.
Wir danken folgenden Unterstützern:
Meister- und Ingenieurbetrieb aus Löhnberg für das Fachgebiet Heizungsbau und Kältetechnik, spezialisiert auf Wärmepumpen und Klimaanlagen. Heizeis versteht sich als Innovationsunternehmen, stellt regional Arbeitsplätze zur Verfügung und bietet Ausbildungsplätze an. Heizeis unterstützt mit seinem Förderprogramm „Mit der Region – für die Region“ neben Feuerwehr, Sportvereinen und Kindergärten auch große Projekte, wie die Rettung des Gensbergtunnels.
Das inhabergeführte Unternehmen aus Löhnberg bietet Beratungsdienstleistungen für komplexe Themen an und findet Lösungen zu anspruchsvollen Fragestellungen für die Bereiche Immobilien & Grundstücke, Technische Gebäudeausrüstung (TGA), und Projektentwicklung/Konzeptvorschläge. Aus dieser Ideenschmiede kamen die ersten Anreize zur Rettung des Gensbertunnels und der verborgene Mehrwert für Weilburg wurde erkannt.
Das IT-Systemhaus aus Löhnberg bietet ein breites Spektrum an passgenauen IT-Lösungen für verschiedenste Anwendungsbereiche. Das Portfolio reicht von Managed Services und Systemadministration bis hin zur individuellen Software-Entwicklung sowie dem Fachhandel für Hard- und Software. Das Angebot umfasst dabei die professionelle Unterstützung für Unternehmen und Vereine ebenso wie die fachgerechte Einrichtung von Netzwerkkomponenten, Endgeräten und Instandsetzungen im privaten Umfeld.